Gepresste Säfte, Smoothies - wie gut sind sie wirklich?
gepresste säfte, smoothies - wie gut sind sie wirklich?

Gepresste Säfte, Smoothies - wie gut sind sie wirklich?



Die Produktion von Gemüse- und Fruchtsäften für verschiedene Diäten ist zu einem riesigen, profitablen Unternehmen geworden und so schnell sich dieser Trend verbreitet, so steigt auch die Anzahl von gesunden Getränken in Fläschchen auf dem Markt.

Aber ist es wirklich so gesund anstatt von Gemüse und Früchten ihre gepressten Säfte zu trinken?

Nicht unbedingt.

Bevor Du Deine Speisekammer mit Gemüse- und Fruchtsäften vollpacken würdest, solltest Du folgendes wissen:
  • Es ist eine riesige Verschwendung aus einem Korb voller Obst und Gemüse ein Fläschchen Saft herzustellen, während man sie auch in ihrer Originalform verzehren oder sie zubereiten kann. Viel mehr Menschen könnten so viel satter werden.

  • Wahnsinnig viele Inhaltsstoffe enden so in der Mülltonne: sie enthalten Ballaststoffe, Obstschalen, Vitamine so wie herzfreundliche und krebsbekämpfende Flavonoide.

  • Rohes Essen ist nicht immer eine bessere Lösung im Gegensatz zu gekochtem Essen. Der menschliche Magen kann rohe, pflanzliche Lebensmittel nicht vollkommen verdauen. Die Aufnahme von vielen Nährstoffen wird erst durch das Erhitzen oder das Kochen ermöglicht. Man darf auch nicht vergessen, dass viele Vitamine sich in Fetten oder Ölen lösen.

  • Manche ballaststoffarmen Obst- oder Gemüsesäfte, Smoothies können so viel Zucker enthalten, wie das Getränk, das Du damit ersetzen wolltest.

  • Oft hinterlässt ihre Herstellung wahnsinnig viel Müll, deren Zersetzung viel Methan produziert und 21mal schädlicher ist, als Kohlendioxid. Ohne kompostiert zu werden machen sie die Müllberge nur noch größer und tragen zur globalen Erderwärmung bei – all das völlig überflüssig.

Auch Lebensmitteln, die als besonders gesund gelten, sollte man gut überleget und in Maßen zu sich nehmen. So schützt Du nicht nur Deine Gesundheit, sondern auch die Umwelt.

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Kommentare

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    • Sabrina
    • 2016-06-23 10:19

    Die einfachste Lösung ist es, seine Smoothies selbst aus frischem Obst zu mixen. Zwar kostet die Anschaffung eines guten Mixers erstmal Geld, aber wenn man bedenkt dass man sich dadurch die Ausgaben für Smoothies aus dem Laden spart, und außerdem die eigenen Vorlieben in kreative Rezepte einfließen lassen kann wo man weiß was drin ist, klingt das für mich sehr gut. :)

    • Sabrina
    • 2016-06-23 10:19
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    • Susanne
    • 2016-06-03 14:00

    Als Smoothie-Fan, der gern, aber nicht übermäßig (vielleicht im Durchschnitt einen pro Woche) Smoothies genießt, müsste ich hier aber mal ein paar eurer Argumente entkräften (zumindest was den Smoothie betrifft, auf die Säfte trifft hier sicher nicht alles zu):
    Für Smoothies muss man keine essbaren Teile der Frucht verschwenden, denn sie kommt ganz (bis auf evtl. Kerne o.ä.) und samt aller gesunder Inhaltsstoffe in den Mixer und wird superfein zerkleinert, was auch das anschließende Verdauen erleichtert. Am besten trinkt man Smoothies nicht, wenn man noch andere Nahrung im Magen hat, sondern eher als Frühstück oder ein paar Stunden nach der letzten Mahlzeit. Der Smoothie verlässt durch seine flüssige Konsistenz den Magen normalerweise recht schnell wieder, er ist wirklich eher leicht verdaulich. Wenn er sich aber im Magen mit anderen Nahrungsmitteln vermischt, kann er anfangen zu gähren, wodurch sich Gase bilden und Bauchschmerzen entstehen können.
    Was viele Leute nicht bedenken: Smoothies sind Zwischenmahlzeiten, die nicht wie ein Getränk einfach so runtergestürzt werden, sondern langsam genossen und auch ruhig gut "eingespeichelt" werden sollten, da auch das wichtig für eine leichtere Verdauung ist. Natürlich enthalten sie als Zwischenmalzeit auch mehr Energie und Kalorien als ein Glas Wasser oder Saft. Aber ein Getränk durch eine Zwischenmahlzeit zu ersetzen, wenn man nicht gerade zunehmen möchte, empfiehlt sich vielleicht sowieso nicht unbedingt.
    Wenn man seine Smoothies selbst zubereitet, hat man durch eine ausgewogene Auswahl von Obst und Gemüse die volle Kontrolle darüber, wie viel Zucker sie am Ende enthalten. Müll entsteht nicht mehr, als bei einer anderen Zubereitung auch, manchmal vielleicht eher weniger. Für die kleine Portion Fett zum Lösen von fettlöslichen Vitaminen kann man dem Smoothie Avocado oder ein gesundes Öl hinzugeben.

    Bei eurem letzten Satz möchte ich euch aber voll und ganz zustimmen:
    "Auch Lebensmitteln, die als besonders gesund gelten, sollte man gut überleget und in Maßen zu sich nehmen. So schützt Du nicht nur Deine Gesundheit, sondern auch die Umwelt."

    • Susanne
    • 2016-06-03 14:00
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      • Cindy
      • 2016-08-06 11:50

      Ich trinke und mixe mir auch gerne mal einen Smoothie, dass man ihn jedoch nicht unbedingt nach dem Essen trinken sollte, wusste ich auch noch nicht. Danke für den Tipp! :)

      • Cindy
      • 2016-08-06 11:50
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      • Ilaria
      • 2016-06-04 22:12

      Michelle hat voll recht; ich glaube, man muss unterscheiden zwischen entsaften und pürieren.
      "Smoothie" ist ein moderner Begriff; in den 80er hiess sowas "Frappé", wurde mit einem Blender bzw Mixer zubereitet, und entweder mit Wasser, Fruchtsaft, Milch, Jogurt oder Eiscreme verdünnt; darin landeten meist ungeschälte Obst und Gemüse, das Getränk enthielt alle Ballaststoffe und Vitamine, war sehr cremig, und die Wasserverdünnte Variante war sehr gesund. Es war auch das ideale Mittel, um gemüsehassende Kinder mit Vitamine vertraut zu machen...
      Entsaften ist eine eher verschwenderische Methode, bei der sehr viel Müll entsteht, und die Ballaststoffe verloren gehen; ausserdem sind herkömmliche Entsafter ziemlich aufwendig zu reinigen.
      Seit meiner Kindheit habe ich immer gerne pürierte Obst&Gemüse gegessen, gewürzt mit Ingwer, Kurkuma, Lavendel oder Minze, verdünnt mit Kamillen- oder Hibiskustee; im Sommer wurde das Getränk in formen gegossen und als Eis am Stiel konsumiert, und es ersetzte ein breites Spektrum an Süssigkeiten.
      Zwar enthält so ein Getränk sehr viel Fruchtzucker, aber wenn man sich vom restlichen Zuckerhaltiges Zeug (Tramezzini, in Essig eingelegte Gemüse, bestimmte Aufstriche und Soßen, Naschzeug, billiges Brot und Wurst, gesüsste Jogurt und Müsli, Fertiggerichte und fettarme -daher mit Süßungsmittel vollgepumpte- Nahrung usw.) fern hält, ist das überhaupt kein Problem.
      Vor allem Kokosfett, Avocado-, Weizenkeim-, Trauben- und Himbeerkernöl, Leinöl, und mit Zitronenschalen gepresstes Olivenöl sind eine ideale Ergänzung für so ein Getränk, und man kann noch Blütenpollen, frische Kräuter, Orangenblüten, Rosenblüten oder Wiesenkönigin dazu geben, es mit einem lieblingsTee verdünnen, viele Geschmacksrichtungen ausprobieren.
      Es ist auch die ideale Lösung für Leute die -wie ich- eine fürchterlich vitaminarmer Kantine in der Arbeit haben, und keine aufwendige, schwerverdauliche Malzeit zur sich nehmen wollen/können; ich lasse Obst, frische Kräuter und Gemüse eine Stunde in einer Schussel mit Wasser und drei Tropfen ätherisches Zitronenöl, um die Schale zu desinfizieren; dann kommt alles in dem Mixer, es ist in 5min. fertig, und ich kann mich über eine Mittagspause freuen, die mich wirklich Energie tanken lässt, ohne mich zu beschweren...

      • Ilaria
      • 2016-06-04 22:12

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