Avocado: doch nicht so gut, wie gedacht?
avocado: doch nicht so gut, wie gedacht?

Avocado: doch nicht so gut, wie gedacht?



Über die gesundheitserhaltende Funktion von Avocados wurden bereits Oden gesungen, ich habe auch oft über ihre vorteilhafte Wirkung und den märchenhaften Geschmack berichtet, ich rate Dir aber trotzdem den Verzehr dieser exotischen Gemüsesorte nicht zu übertreiben, da der Anbau so weit gegangen ist, dass er bereits eine negative Auswirkung auf die Umwelt hat.

Hättest Du gedacht, dass Du mit dem Verzehr von Avocado Toasts zur Vernichtung der Wälder in Mexiko beiträgst?

Der "Avocadohunger" der westlichen Welt ist in der letzten Zeit so stark gewachsen, dass in Mexiko mehrere Hektar Waldflächen pro Jahr vernichtet werden, damit dort Avocados angebaut werden können. Somit wird nicht nur die "Lunge" des Landes völlig vernichtet, sondern auch das Leben der Bevölkerung in Gefahr gestellt. Avocado Plantagen brauchen nämlich wahnsinnig viel Wasser, was aber bereits die Wasservorräte der Bevölkerung gefährdet.

Trotz der traurigen Auswirkungen auf die Umwelt, zeigen die Trends leider nicht, dass die Beliebtheit von Avocados geringer wird, sondern sie zählt zu einer der modernsten, am meisten im Trend liegenden Gemüsesorten der Welt. So ist es kein Wunder, wenn neben dem Drogenschmuggel leider momentan der Avocado-Anbau eines der lukrativsten Geschäfte in Mexiko ist.

Natürlich habe ich das alles nicht geschrieben, um Dich zu erschrecken und damit Du ab jetzt nie wieder Avocados isst. Ich möchte Dir nur zeigen, dass wenn es geht, Du sie in Maßen verzehren solltest, z.B. dann, wenn Du keine andere Obst- oder Gemüsesorte der Saison findest, wie im Winter. Für Deinen Körper ist es am besten, wenn Du die gerade aktuellen Zutaten der Saison bevorzugst, da sie am meisten Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Somit tust Du nicht nur Dir selbst, sondern auch dem Planeten gutes, da Du ihn vor der riesigen Menge an ausgestossenem Kohlendioxid schonst, der mit der Lieferung der Avocados zusammenhängt. Ausserdem unterstützt Du so auch den heimischen Obst- und Gemüseanbau, wenn Du keine Importware aus mehreren Tausend Kilometern Entfernung in Deinen Korb legst.

Solltest Du Dich trotzdem für die Avocado entscheiden, empfehle ich Dir eine mit der "Fair trade" Kennzeichnung oder eine aus einer nachhaltigen Landwirtschaft zu kaufen, da Du dann sicher sein kannst, dass während dem Anbau auch an die Umwelt und an ethische Gesichtspunkte gedacht wurde.

Es ist auch eine Lösung, wenn Du den Avocado-Kern einpflanzt, obwohl die Chancen sehr gering sind, dass Du einmal Deine eigenen Avocados daraus ernten können wirst. Steche zuerst drei Zahnstocher in den Kern und lege ihn so in ein Glas Wasser, dass er zur Hälfte bedeckt ist. Nach einigen Wochen werden kleine Wurzeln sichtbar, die man 15cm groß werden lassen sollte, sie dann zur Hälfte abschneiden sollte, damit sie stärker werden. Nach einigen Wochen kannst Du sie in einen Topf umpflanzen.

Wenn Du bereits das Einpflanzen ausprobiert hast, würden wir gerne ein Foto im Kommentar sehen! :-)



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